Schultheater

Berger Schule Förderschule

 

 
 
     
         
     
         
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
         
     
     
         

 

Vogelfrei

So lautete der Titel des Theater stücks, welches die zwölf Schülerinnen und Schüler der Klasse 8/9 der Berger Schule zusammen mit ihrem Klassenlehrer Bernhard Maier und dem „teatro piccolo“, eine Theater initiative im Haus 44 der Evangelischen Jugend Stuttgart unter der Leitung von Regisseur Martin Seeger,  am 4. und 5.12.09 aufführten. Zum neunten Mal fand das Projekt in diesem Jahr statt und begeisterte mit den Aufführungen und Proben wieder weit über 100 Zuschauer.

„Ich bin beeindruckt, wie man in so kurzer Zeit, etwas derart grandioses und für die Schüler durchaus auch inhaltlich Sinnvolles auf die Beine stellen kann,“  sagte Kerstin Frey eine Studentin der Sonderpädagogischen Fakultät Reutlingen, welche sich unter den Zuschauern befand. 

Wenig Zeit hatten die Schülerinnen und Schüler und die Leiter des Projekts in der Tat, denn vor 1 ½ Wochen noch wusste keiner, wie das Stück inhaltlich aussehen würde und wie viele  Szenen in einer so kurzen Zeit der Proben verwirklicht werden konnten. Acht Tage arbeitete das ganze Team mit viel Konzentration, Professionalität, Einsatz und Disziplin. Zu manchen Zeiten anstrengend und nervenaufreibend war die Arbeit sicherlich für jeden der über 15 Beteiligten, das Ergebnis am Ende aber überzeugte. 

Ein Theater stück, das vom Für und Wider der ganz großen Freiheit nach der Schule handelte und von bunten Vögeln, die viel lieber wieder in ihrem Käfig wären, als den Gefahren der Freiheit ausgesetzt zu sein, am Ende jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft ganz ohne Käfigstäbe blickten. So wurden den Schülerinnen und Schülern, sowie den Zuschauern bewusst: Wo Freiheit drauf steht, ist eben doch  nicht immer Freiheit drin und  ein einfacher Ast ist dem Vogel oft lieber, als ein goldener Käfig!

Ein Stück, welches die Schülerinnen und Schüler nicht nur schauspielerisch sondern auch inhaltlich zu Höchstleistungen anspornte und das Publikum hellauf begeisterte. (Anne Scheirle)

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